Malta hat die Führung bei der Ablehnung einer neuen Glücksspielsteuer der Europäischen Union übernommen. Der Vorschlag wurde während der Vorbereitungen für den nächsten mehrjährigen Finanzplan der EU eingebracht, da Brüssel die Einnahmen aus dem Glücksspielsektor als Finanzierungsquelle identifiziert.
Die Europäische Kommission bewertet den Sektor, um die Anforderungen des kommenden Finanzrahmens zu erfüllen. Maltas Widerstand spiegelt die Bedenken der Mitgliedstaaten hinsichtlich zusätzlicher Abgaben auf Wett- und Glücksspielanbieter wider.
Budgetplanung und Branchenreaktion
Die Steuerdebatte fiel mit der Ausarbeitung des mehrjährigen Finanzplans zusammen. Die Maßnahme zielt darauf ab, Einnahmen zu generieren und gleichzeitig die regulatorische Stabilität für lizenzierte Anbieter zu gewährleisten. Erste Einzelheiten wurden von iGaming Express berichtet.